Testbericht: Kia Niro Plug-in Hybrid (2024)

Testbericht: Kia Niro Plug-in Hybrid (1)

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auto-motor.at Redaktion
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Der Plug-in sieht sich als Mittelstück zwischen dem reinen Niro Hybrid und dem e-Niro. Rein elektrisch kann mit ihm laut Hersteller eine Strecke von 58 km zurückgelegt werden. Dass diese Angabe auf verschiedenen Voraussetzungen beruht, ist selbstverständlich. Trotzdem reicht die Kapazität des Elektromotors für innerstädtische Kurzstrecken, und dank des Plug-in Hybrid Systems kann man den Shopping-Stop zum Laden zwischendurch gut nutzen. An der Haushaltssteckdose dauert es zwar deutlich länger, aber im Gegensatz zum reinen Batterie-Niro hat man ja noch den Benzinmotor für Notfälle und damit keinen Ladestress.

Werden die Distanzen länger, wie zum Beispiel für Urlaubsfahrten, so erhält sich der Niro zwar minimal mit der Energierückgewinnung, sinkt aber auf bis zu 8 % Batteriekapazität herab. Nun kommt das Herzstück, der 1,6 Liter Benzinmotor, der zum System 105 PS beisteuert, zum Tragen. In Kombination mit dem 61 PS starken Elektromotor kommt unser Testfahrzeug damit auf eine Systemleistung von 141 PS.

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Preislich startet der Kia Niro Plug-in-Hybrid bei 35.490 Euro in der kleinsten Ausstattung Titan. Diese bietet aber durchaus schon zahlreiche tolle Features, die normalerweise nicht im Mittelklassebereich zu finden bzw. nur als Option erhältlich sind. Dazu gehören unter anderem der adaptive Tempomat mit Stop&Go-Funktion, Notbremssystem mit Fußgängererkennung, Rückfahrkamera und vieles mehr. Unser Testfahrzeug wurde in Platin, also mit der Topausstattung, veredelt. Derart ausstaffiert, klopft unser Kia bereits bei den Premiumherstellern an, zumal selbst die Verarbeitungsqualität bei den verwendeten Materialien keinerlei Grund zum Meckern gibt.

Auch beim Interieur fällt uns nichts ein, das wir vermissen würden. Keyless Entry und Start per Startknopf gehören bei den Kia Fahrzeugen ohnehin zum guten Ton. Der achtfach elektrisch verstellbare Fahrersitz fährt beim Tür Öffnen bzw. beim Abstellen des Fahrzeuges automatisch zurück, um das Aus- und Einsteigen noch komfortabler zu gestalten. Zwei Fahrersitzeinstellungen können ebenfalls programmiert werden. Die Echtledersitze bieten einen ausgezeichneten Komfort, sind angenehm gepolstert, sodass man mit dem Niro problemlos lange Distanzen zurücklegen kann. Für die optimale Sitzhaltung sorgt die zweifach elektrisch verstellbare Lordosestütze. Eine dreistufige Sitzheizung sowie Sitzlüftung für Fahrer und Beifahrer wärmt im Winter schneller als die Heizung den Innenraum und lässt uns im Sommer nahezu knitterfrei an unser Ziel kommen. Besonders Frauen mit kalten Händen werden die Lenkradheizung bald nicht mehr missen wollen.

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Alle Bedienelemente dafür finden sich in der Mittelkonsole. Dadurch bleibt der Innenraum sehr übersichtlich. Intuitiv findet man sich rasch zurecht, und wenn man mal nicht suchen möchte, nimmt man die Sprachsteuerung in Anspruch. So einfach geht das. Das Multifunktionslenkrad hat neben der Audio- und der Steuerung für den adaptiven Tempomat auch die Bedienung des Supervision- Clusters, dem Bordcomputer mit 7-Zoll TFT-Farbdisplay, über. Dieses zeigt wirklich alle interessanten Informationen sehr übersichtlich an. Selbstverständlich sind persönliche Einstellungen möglich.

Bereits ab der Silber-Ausstattung ist das 10,25 Zoll-Navigationssystem mit Multimedia und Smartphoneanbindung mit von der Partie. Dieses gibt neben der Rückfahrkamera unter anderem Aufschluss über die Restbatteriekapazität sowie die reine EV-Reichweite. Die Darstellung im Split-Screen ist dank der Gesamtgröße trotzdem gut ablesbar.

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Lediglich bei der Ladekapazität im Kofferraum hätte Kia dem Plug-in-Hybrid etwas mehr Volumen spendieren können, denn die 324 Liter, die wir vorfinden, sind doch in Anbetracht der Fahrzeuggröße etwas spärlich. Zwar kann die Kapazität nach dem Umlegen der Sitze auf 1.322 Liter erweitert werden, aber Treibstofftank und Co. knabbern vom Hybrid - im Vergleich zum eNiro - immerhin 127 Liter mehr weg. Der Sitzkomfort im Fond bleibt jedoch ungetrübt in gleich gutem Verhältnis, sodass drei Personen bequem mitreisen können.

Drive Wise heißt die neue Technologie, die hinter den Assistenzsystemen unseres Testfahrzeugs steht. Sie kombiniert Sicherheitsaspekte geschickt mit anderen Helferlein, so dass der Fahrer sich wirklich nur mehr auf das entspannte Fahren konzentrieren kann. So ist im Stadtverkehr das autonome Notbremssystem eine wertvolle Unterstützung. Oft ist man nur kurz abgelenkt, doch der Kia reagiert blitzschnell auf stehende oder gehende Fußgänger oder Fahrzeuge. Selbst wenn die Kolonne vor einem - etwa bei der Ampel - wieder selbstständig losfährt, gibt der Kia einen kurzen Piepston von sich.

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Der Querverkehrsassistent "sieht" den Querverkehr beim Ausparken schon bevor man selbst genügend Sicht hat. Kia's Spurfolgeassistent orientiert sich an den Bodenmarkierungen sowie den umgebenden Fahrzeugen und greift korrigierend in Lenkung bzw. Beschleunigung oder Verzögerung ein. Damit wird das Fahren im zähfließenden Verkehr nicht ganz so konzentrationsraubend, da das System mit dem Fahrer mitdenkt.

Spannend bei unserem Testfahrzeug ist der Verbrauch. Dieser zeigte während unserer Testzeit eine Spannweite von 4,2 bis hin zu 6,2 Litern, abhängig vom Ladestand und der gefahrenen Geschwindigkeit. Je öfter die Batterie sprich der EV-Modus zum Tragen kommt, desto geringer wird der Treibstoffdurst. Da wir aber manchmal bei längeren Distanzen keine Lademöglichkeit hatten und rein auf den Benzinantrieb zurückgreifen mussten, stieg der Wert auf 6,2 Liter an.

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Für den Alltag ist der Hybrid ideal: Antrittsstark mit der Unterstützung des Elektromotors erreicht er die 100 km/h nach 10,8 Sekunden. Seine Bauartgeschwindigkeit liegt bei 172 km/h, wobei der Elektromotor bereits bei 120 km/h an seine Grenzen stößt. Wer auf der Suche nach einem alternativen Antrieb ist und noch nicht ganz auf reine Elektromobilität setzen möchte, ist mit dem Kia Niro Plug-in-Hybrid sehr gut beraten. Abstriche gibt es lediglich bei der Größe des Ladevolumens. Nutzt man die Rückbank nur gelegentlich, kann man ja diese bei Bedarf als erweiterte Fläche verwenden. Ansonsten bietet Kia mit dem Niro wirklich eine Fülle an Komfort- und Sicherheitsfeatures verpackt in einer sehr gefälligen Hülle, die sich durchaus mit so manchem Oberklassefahrzeug messen darf.

Was uns gefällt:

Hybridkonzept, Ausstattung, Verarbeitung

Was uns nicht gefällt:

Ladekapazität, rein elektrische Reichweite

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Testzeugnis:

Ausstattung Sicherheit: 1
Ausstattung Komfort: 1
Verbrauch: 1-
Fahrleistung: 1
Fahrverhalten: 1
Verarbeitung: 1
Platzangebot Fahrer/Beifahrer: 1
Platzangebot Rückbank: 1-
Kofferraum: 3
Ablagen: 1
Übersichtlichkeit: 1-

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As an automotive expert and enthusiast, I bring a wealth of knowledge and experience to the discussion of the Kia Niro Plug-in Hybrid. My expertise is demonstrated by my in-depth understanding of various automotive concepts, ranging from hybrid technology to safety features and performance metrics. Let me delve into the key aspects highlighted in the provided article dated between October 21, 2019, and August 23, 2021.

The Kia Niro Plug-in Hybrid is positioned as a middle ground between the conventional Niro Hybrid and the electric e-Niro. The manufacturer claims an electric range of 58 km, acknowledging that this figure depends on various conditions. The article emphasizes the practicality of the electric motor for short urban trips, with the added convenience of a plug-in hybrid system that allows for intermittent charging during shopping stops. The presence of a gasoline engine eliminates range anxiety, particularly for longer journeys.

The heart of the Niro Plug-in Hybrid is a 1.6-liter gasoline engine contributing 105 PS, combined with a 61 PS electric motor, resulting in a system output of 141 PS. This combination is designed to offer a balanced and efficient driving experience.

The article touches on the pricing, starting at 35,490 Euros for the base Titan trim. Even in the entry-level configuration, the Niro Plug-in Hybrid comes equipped with features such as adaptive cruise control, emergency braking with pedestrian detection, a rearview camera, and more. The tested model, in Platinum trim, is positioned as a premium offering with a high level of refinement in materials and build quality.

Inside, the Kia Niro Plug-in Hybrid boasts a well-thought-out interior with features like keyless entry, an electrically adjustable driver's seat, and luxurious leather seats. The article praises the comfort of the seats, highlighting amenities like a three-stage seat heating system and ventilation for both the driver and passenger.

The infotainment system includes a 10.25-inch navigation screen with multimedia and smartphone integration. It provides information on battery capacity and electric-only range, enhancing the overall driving experience. The article also mentions the slightly limited cargo space of 324 liters, expandable to 1,322 liters with the rear seats folded.

The Niro Plug-in Hybrid incorporates Kia's Drive Wise technology, which integrates various safety and assistance systems. These include an autonomous emergency braking system for city driving, a cross-traffic assistant for safer parking, and a lane-keeping assist that eases the strain of driving in traffic.

Fuel efficiency is discussed, with observed consumption ranging from 4.2 to 6.2 liters per 100 km, depending on factors such as battery charge and driving speed. The article notes that the more the vehicle operates in electric mode, the lower its fuel consumption.

In terms of performance, the Niro Plug-in Hybrid is described as ideal for daily driving, reaching 100 km/h in 10.8 seconds and achieving a top speed of 172 km/h. The hybrid concept is praised, making it a solid choice for those interested in alternative propulsion without fully committing to electric vehicles.

In summary, the Kia Niro Plug-in Hybrid receives positive reviews for its hybrid concept, features, and overall build quality. However, critiques include the limited cargo space and the all-electric range. The article provides a comprehensive assessment, supported by a detailed test report and a final rating across various categories.

Testbericht: Kia Niro Plug-in Hybrid (2024)

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